Ausbildung

Bericht der 2.Ausbildertagung des LVST 2014

Rund 80 Ausbilder fanden sich am 12. Oktober in Bad Kreuznach zur 2. Ausbildertagung in diesem Jahr ein.

20141012 09424520141012 094245Zum Einstieg gab Ausbildungsleiter Uwe Weishäupl einen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen Saison im Landes- und auch im Bundesverband:

Erstmals seit vielen Jahren gab es im Landesverband leicht rückläufige Zahlen innerhalb der Ausbilderschaft zu verzeichnen. Unter anderem lag diese Entwicklung an dem in diesem Jahr aufgrund mangelnder Anmeldungen ausgefallenen Trainer C Lehrgang. Einige Ausbilder haben weiterhin ihre Lizenz nicht mehr verlängert.

Diese rückläufigen Tendenzen sind jedoch nicht LVST-spezifisch sondern innerhalb der gesamten Tauchbranche zu verzeichnen. So sind z.B. in den letzten Jahren im gesamten VDST und auch in den Partnerverbänden die Brevetierungszahlen deutlich zurückgegangen. Beobachtet wird auch eine Verschiebung der Mitgliederzahlen in den Bereich der Einzelmitglieder. Wie sich die Entwicklung fortsetzt, wird kritisch zu betrachten sein.

Liebe Taucherinnen und Taucher,

auf vielfachen Wunsch haben wir den Vortrag von Dr. Dietmar Brandt, "Neueste Messtechnik belegt Grenzen von Atemregler", jetzt zum Download bereitgestellt. Es handelt sich um die pdf-Version und sollte somit auf jedem PC oder Tablett zu lesen sein.

Leider beträgt die Größe 15MB. Der Download dauert also etwas.

Viel Spaß und noch mal vielen Dank an Dr. Dietmar Brandt

 

Auf ins Abenteuer - Tauchlehrer-Prüfung in Schifferstadt

Die CrewDie Crew

Lasst Euch entführen auf eine Reise voller Herausforderungen. Es ist eine Schifffahrt. Die Fahrt von zwölf Ausbildern auf ihrem Weg zum Tauchlehrer*/**. Diensthabender Kapitän und Quartiersmeister zugleich war Peter Gaa, stellvertretender LAL im LVST. Mit an Bord waren Steuerfrau Martina Baack (LAL BTSV), Küperin Petra Weishäupl (Referentin VDST Tr. C-Ausbildung), Steuermann Jürgen Meier (LAL STSB) und Steuermann Uwe Weishäupl (LAL LVST). Schiffsarzt Karsten Theiß (GTÜM Taucher-Arzt) und Küper Reinhard Friedel (TL3 im LVST) stießen später zur Crew.

Ein Fisch, ein kleiner Oktopus, ein Krebs, 5 Mantas und 7 Binger

Im Clubheim der MantasIm Clubheim der Mantas

Gunter Daniel, Fotoinstruktor** aus dem STSB, hielt auf der Ausbildertagung des LVST ein Referat über UW-Fotografie. Es ging um eine Ausbildung in Theorie und Praxis inklusive Brevetierungen nach der Ausbildungsordnung der Visuellen Medien im VDST.

  Die Voraussetzungen, an einem solchen Brevet teilnehmen zu können, beginnen schon bei einem Mindestalter von 12 Jahren und KTA**. Es wird eher selten sein, dass Kinder und Jugendliche in diesem jungen Alter schon eine Unterwasserkamera ihr Eigen nennen, aber hier dachte ich an meine Enkelin, die mit Begeisterung fotografiert und fragte den Vorstand um sein Einverständnis, es mal zu versuchen, ein solches Seminar anzubieten. Viell. gibt es ja noch den einen oder anderen Jugendlichen und natürlich auch ein paar Erwachsene, die schon ein Kamera besitzen und welche, die sich evtl. mal eine anschaffen wollen.

Zeit für uns

Dieser „Arbeitstitel“ beschreibt vielleicht am ehesten, wobei es bei dem Kurs „Weiterbildung Praxis für Tauchlehrer“ geht.

Am 22. März trafen sich 12 Kursteilnehmer und 3 Ausbilder in den Räumlichkeiten des STC-Nautilus in Neustadt a.d. Weinstraße. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des gastgebenden Vereins Volker Wolf ging es auch gleich los mit einer Vorstellungsrunde und einer kurzen Stellungnahme aller Beteiligten bzgl. ihrer Erwartungshaltung zu diesem Kurs.

Letztlich waren große Gemeinsamkeiten in den Erwartungshaltungen festzustellen:

  1.  Kennenlernen der aktuellen „Standards“
  2. Ausprobieren von neuen Techniken
  3. Üben der verschiedenen Dinge
  4. Zeit und Raum um sich selbst auszuprobieren Gerade auf letzteres wurde dann Schwerpunkt gelegt. Denn gerade der Tauchlehrer, der immer wieder mit Tauschülern ins Wasser geht, hat nach seinen Tauchlehrer-Lehrgängen wenig Gelegenheit an sich selbst zu arbeiten.

Der Kurs, der von Ausbildern des LVST erstmalig organisiert und durchgeführt wurde bestand in diesem 1. Modul aus 4 Lerneinheiten:

  1. Eine kurze theoretische Einweisung in das Thema
  2. Konfiguration In dieser Einheit wurde an Konfigurationsdetails wie Schlauchführung gearbeitet und diese in der Gruppe diskutiert. Im Wasser wurde ein Bleicheck durchgeführt, sowie die Wasserlage anhand der Möglichkeiten so optimiert, dass sie für die weiteren Übungen geeignet war. 
  3. Bewegung In dieser Einheit wurde an Schwimmtechniken gearbeitet. So wurde der „Frog-Kick“ geübt, der „Helikopter-Turn“ und der „Back-Kick“. Diese Techniken ermöglichen gerade in der Ausbildung eine gute Präsenz am Tauchschüler, ohne dabei mit den Händen eingreifen zu müssen.
  4. Sicherheit Hier wurde das Handling mit dem „langen Schlauch“ geübt, das „Boje setzen mit Fingerspool“, das Auf- und Zudrehen vom eigenen Flaschenventil sowie das „Retten von vorne“.
  5. Insgesamt waren die Teilnehmer bei diesem Seminar 4 Stunden im Wasser unterbrochen von einer kurzen Mittagspause, in der auch die währen der ersten Übungsphasen entstandenen Videos analysiert wurden.
  6. Zum Abschluss konnten alle Mitwirkenden noch einmal „Manöverkritik“ üben und auch eine Lehrgangsbewertung durchführen. Die Bewertung ergab einen sehr hohen Zufriedenheitsgrad bei den Teilnehmern, Verbesserungspotential wurde im Wesentlichen bei der Videoanalyse gesehen. Das Ausbilderteam hat sich spontan bereiterklärt, das Modul 1 dieses Seminars im kommenden Jahr wieder anzubieten, sowie das Modul 2 fürs Freiwasser in den nächsten Monaten auszuarbeiten.